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In Arbeit:
in der italienischen Schweiz hoch über dem lago Maggiore entsteht
ein Zengarten
Ziel war es, nicht einen Garten zu gestalten, der japanisch wirkt, sondern
die vorhandenen Flächen so zu formen, daß sie sich in das Gesamtbild
der sie umgebenden grandiosen Landschaft einfügen.
So wurden nur Steine aus der direkten Umgebung verwendet.
Ein Garten-Bonsai, z. B. eine Kiefer oder Juniperus, würde hier zu
exotisch wirken.
Deshalb wurden nur örtlich zu findende Pflanzen eingesetzt, wie Palmen und
Azaleen.
Die Ästhetik des Gartenbildes sollte einerseits in ihrer Wirkung
verstärkt,
und andererseits die relativ kleine Fläche des Gartens
optisch erheblich vergrößert werden.
Dazu wurde der bekannte Effekt der "geborgten Landschaft" angewendet,
den man in der japanischen Gartenkunst sehr oft finden kann.

ein
erhebender Anblick über den Lago Maggiore vom Grundstück am Berg
Teil 1

zunächst sollten kleinere Teile des Gesamtgartens umgestaltet werden:
1. Fläche neben der Haupttreppe: ein ungeordnetes Blumenbeet

nach der Umgestaltung: ein Stein-Kräutergärtchen,
der Landschaft des Tessins nachempfunden

2.
Fläche: zwischen Treppe und Pool, ein unästhetisches Rosenbeet
später folgt die Umgestaltung der Fläche (Wiese) rechts

nach der Umgestaltung: ein Zengärtchen im Stil eines Karesansui
(trockene Berg-Fluß-Landschaft)

der
kleine Trockengarten wurde der
grandiosen vorgegebenen Landschaft
nachempfunden
Teil 2
Neugestaltung der größeren Rasenfläche
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vorher |
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nachher |

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Gestaltung dieses japanischen Gartens in dieser grandiosen Lage
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